- Virtualisierung.
- Application Server.
- Application Streaming.
- OS-Streaming.
- Identity Management.
Software As A Service ...
Seit der Einführung des PCs werden Entwickler, IT-Fachleute und Anwender in endlose Diskussionen darüber verwickelt, was besser ist: zentralisiertes "Thin-Client-Computing" oder dezentrales "Thick-Client-Computing". Software Streaming beendet diese Debatte indem es die Vorteile beider Ansätze kombiniert und viele Nachteile beseitigt. [Zitat: Yankee Group]
Durch Application Streaming wird es möglich, beliebige Software auf Knopfdruck zu nutzen, ohne dass diese vorher auf Workstation oder Applicationserver installiert wurde. Lediglich das Betriebssystem und der Streaming Client muss dafür auf dem Computer vorhanden sein.
Zunächst wird die Anwendung durch den Packager/Sequencer so in einem Paket aufbereitet, dass darin nicht nur die Programmbestandteile selbst sondern auch alle Informationen enthalten sind, welche die Anwendung zum Starten benötigt und die normalerweise vom Betriebssystem über die Registry, Shared DLLs etc. zur Verfügung gestellt werden. Beim ersten Start des Programms wird nur der Teil des Pakets geladen, der für die Ausführung unbedingt notwendig ist. Um die Mehrfachübertragung von Programmfragmenten zu verhindern, werden bereits übertragene Elemente in einem Cache zwischengespeichert und stehen sofort zum erneuten Gebrauch zur Verfügung. Ebenso einfach ist die Entfernung eines Programmpakets. Da während der gesamten Nutzung das Betriebs- und Filesystem nicht modifiziert wurden, genügt das Löschen der Informationen im Cache.
Je nach Produkt sind zusätzliche Features vorhanden, wie etwa
- Isolation der Anwendungen untereinander zur Vermeidung von Anwendungskonflikten
- Kontrolle der genutzten Lizenzen und Protokollierung der Nutzungsdauer zu Abrechnungszwecken ...
Typische Produkte für das Application Streaming sind AppStream, Citrix Streaming Server oder Microsoft SoftGrid.
