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12.3.2010 : 0:45 : +0100

Kosten senken, Flexibilität erhöhen


Obwohl momentan viel diskutiert, existiert keine exakte Definition von Virtualisierung in der IT. Sehr gut trifft es ein Definitionsversuch von Hewlett-Packard:  "Virtualisierung ist eine Herangehensweise in der IT, die Ressourcen so zusammenfasst und verteilt, dass ihre Auslastung optimiert wird und den jeweiligen Anforderungen automatisch zur Verfügung steht."  Durch die bessere Nutzung der Ressourcen entsteht dabei eine Kostenersparnis und durch die "On-Demand-Verfügbarkeit" eine erhöhte Flexibilität, die beide gemeinsam den großen Erfolg dieser Technologien ausmachen.

Grundlage jeder Virtualisierungstechnologie ist das Lösen einer "starren" Verbindung, wie etwa Hardware-Betriebssystem, durch das Einführen einer logischen Abstraktionsschicht. Diese ermöglicht  zum Beispiel bei der Betriebssystem-Virtualisierung die unabhängige Nutzung von Hardware-Ressourcen durch mehrere (virtuelle) Betriebssysteme.  

Aus Sicht der Anwendungsbereitstellung eignen sich vier Schnittstellen auf einer Workstation oder einem Server für den Einsatz von Virtualisierungstechnologien.

- Hardware  <=> Betriebssystem
- Betriebssystem <=> Applikation
- Applikation <=> Graphical User Interface (GUI)

Die Entscheidung, welche Technologie(n) zum Einsatz kommen hängt von den jeweiligen Anforderungen ab. Wesentliche Fragen in diesem Zusammenhang sind zum Beispiel

- Wie soll die Anwendung bereitgestellt werden (zentral oder dezentral) ?
- Wo soll die Anwendung ausgeführt werden ( lokal oder remote) ?